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| Wäschepflege |
| Bügeleisen |

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Am preisgünstigsten sind Reglerbügeleisen,
die sich denkbar einfach bedienen lassen. Über einen Temperaturregler wird einfach der
gewünschte Hitzegrad eingestellt. Dabei richtet man sich nach den Pflegesymbolen auf der
Wäsche.
Richtig glatt wird die Wäsche allerdings nur, wenn sie feucht ist. Deshalb kommt die
Wäsche am besten "bügelfeucht" von der Leine oder aus dem Trockner. Wenn sie
trocken ist, muß man sie wieder anfeuchten oder unter einem feuchten Tuch andämpfen.
Lediglich Wäsche, die als "pflegeleicht" gekennzeichnet ist, z.B. aus
Kunstfasern, läßt sich auch trocken leicht glätten.
Das Gewicht des Bügeleisens beeinflusst die Bügelleistung nicht, allerdings belasten
leichte Geräte kaum die Armmuskulatur und sind auch in der Handhabung bequemer
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Wer häufig Baumwollwäsche bügelt, ist daher mit einem Dampfbügeleisen
besser beraten. In einem fest installierten oder abnehmbaren Tank wird Wasser eingefüllt,
das dann "auf Knopfdruck" verdampft. Durch kleine Öffnungen in der Sohle des
Eisens strömt der Dampf direkt auf die Bügelwäsche, so daß sie ohne großen Druck
schnell und gleichmäßig geglättet wird.
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Um die Wäsche optimal unter Dampf zu setzen, verfügen viele Geräte über
Zusatzeinrichtungen. so kann man bei Geräten mit Sprühstrahl die Wäsche direkt mit
einer breiten Wasserdusche anfeuchten. Selbst hartnäckige Knitterfalten verschwinden mit
einem zusätzlichen Dampfstoss. Diese extra starke Dampfwolke eignet sich auch bestens zum
Dämpfen von Wolle.
Bei Geräten mit Dampfregulierung, läßt sich die Dampfmenge entsprechend der Wäscheart
bestimmen. Die Anzahl der Dampfdüsen ist unterschiedlich bei den Geräten, je höher die
Anzahl desto gleichmäßiger erfolgt die Durchfeuchtung der Wäsche. Eine geringere
Anzahl ermöglicht jedoch einen höheren Dampfdruck, der auch feste Textilien durchdringt.
Je häufiger man mit Dampfstoß arbeitet, um so schneller leert sich der Tank. Manche
Hersteller bieten deshalb Geräte mit einer separaten Dampfstation an, die bis zu einem
Liter Wasser faßt. Durch einen dünnen Schlauch wird es nach und nach in den
Bügeleisentank geleitet, so daß mit einer Füllung etwa zwei Stunden gebügelt werden
kann.
Die meisten Bügeleisen arbeiten mit destilliertem Wasser.
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Bügeleisensohlen müssen die Hitze gut an den Stoff abgeben und leicht
gleiten. Aluminiumsohlen werden diesen Ansprüchen gerecht. Allerdings ist das Material so
weich, daß es leicht zerkratzt. In den Kratzern können sich dann Schmutz und andere
Ablagerungen ansammeln, so daß ein häufigeres Reinigen der Sohle notwendig ist. Härter
und daher haltbarere sind Geräte mit Edelstahlsohlen, die es im Handel zum Teil
hochglanzpoliert, verchromt oder titanbeschichtet gibt.
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Ein nützliches Extra ist die eingebaute Sicherheitselektronik, mit der
manche Dampfbügler ausgestattet sind. Sie macht das Bügeln selbst dann sicher, wenn man
z.B. bei einem Telefonanruf das Bügeleisen total vergißt. Wird es auf der Sohle
abgestellt, so schaltet es sich nach einer halben Minute ab und meldet sich mit einem
akustischen Warnsignal. Senkrecht stehend wird die Stromzufuhr nach acht Minuten
unterbrochen, auf der Seite liegend bereits nach zwei Sekunden.
Mit einem Temperaturbegrenzer sind die Geräte deutscher Hersteller inzwischen immer
ausgerüstet. Er verhindert, daß ein Gerät bei Überhitzung schmilzt.
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