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- Gerüche werden erst bei Feuchtigkeit wahrgenommen, denn die
Feuchtigkeit transportiert die Geruchsmoleküle in die Raumluft. Bei hoher
Luftfeuchtigkeit wird beispielsweise der typische Eigengeruch von Teppichen oder
Teppichböden aus Naturfasern aktiviert.
Der manchmal auftretende Geruch von neu verlegten Teppichböden entsteht durch
produktionstechnisch bedingte Feuchtigkeit u.a. der Latex-Teppichrückseite. Mikrofein
eingekapselte Feuchtigkeitsreste können nach Abwickeln der Teppichrolle entweichen.
Kleber-, Mauerwerk- und
Estrichfeuchtigkeit verstärken den Geruch. Diese Feuchtigkeit muss natürlich erst einmal
verdunsten.
Andere, schwerwiegende Geruchsprobleme entstehen, wenn durch Feuchtigkeit und
Lüftungsprobleme Mikroorganismen wie Schimmel und Bakterien aktiviert werden.
Wichtigste Gegenmaßnahme dazu ist eine gute Durchlüftung des Raumes.
Eine kurzfristige Stoßlüftung reicht nicht aus!
Da die heutige, wärmedämmende Bauweise wenig natürlichen Luftaustausch zulässt, muss
langfristig gelüftet werden. Dabei ist darauf zu achten, dass bei der Lüftung die
Raumtemperatur immer über der Außentemperatur liegt.
Nur so kann ein Kamineffekt mit einer guten Luftzirkulation und einem Abtransport der
störenden Gerüche erreicht werden.
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