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| Reinigung
und Pflege im Haushalt |
| Mottenplage in der
Küche |
| Vorräte einfach und wirksam
schützen |
Kaum wird es draußen
sommerlich warm, beginnen die Dörrobst- und Mehlmotten wieder zu flattern.
Dörrobstmotten zählen zu den Vorratsschädlingen, die am häufigsten im Haushalt
Vorräte befallen. Die dämmerungsaktiven Falter gelangen meist über geöffnete Fenster,
oder über verpackte Lebensmittel, die bereits mit Mottenlarven oder -eiern befallen sind,
in die Wohnung.
Vor dem Einkauf sollte man sich vergewissern, dass die Verpackungen besonders an Ecken,
Kanten und Falten keine Fraßspuren, Beschädigungen oder Spinnfäden aufweisen.
Dörrobst- und Mehlmotten befallen vor allem Nüsse, Schokolade, Dörrobst, Kakao,
Getreide und Getreideprodukte sowie viele andere Lebensmittel pflanzlicher Herkunft.
Mehlmotten findet man darüber hinaus noch in Mehl.
Die sichtbar herumfliegenden Falter leben nur etwa 2 Wochen lang und nehmen während
dieser Zeit keine Nahrung mehr auf. Sie suchen jedoch die von ihnen bevorzugten
Lebensmittel auf, um dort ihre 200 bis 400 Eier abzulegen. Die daraus schlüpfenden
Mottenraupen sind die eigentlichen Vorratsschädlinge. Sie ernähren sich von den
Lebensmitteln bis sie ihr letztes Larvenstadium erreichen. Dann verpuppen sie sich und
schlüpfen nach einer Ruhepause wiederum als neue Mottengeneration. Die Raupen der Mehl-
und Dörrobstmotten verursachen Fraßschäden und verschmutzen die befallenen Vorräte
durch Spinnfäden, Kot und tote Tiere. Flügelteile von Motten können Hautreizungen oder
Allergien hervorrufen. Zudem können die Vorratsschädlinge Mikroorganismen übertragen,
die Lebensmittel vorzeitig verderben lassen oder unmittelbar Krankheiten auslösen.
Man sollte unbedingt befallene Lebensmittel wegwerfen. Waren, bei denen man sich nicht
sicher ist, ob sie tatsächlich frei von Schädlingen sind, können zur Sicherheit
verpackt und für zwei bis drei Tage eingefroren werden. Eine andere Möglichkeit besteht
darin, dass man sie auf Kerntemperaturen von 55° C über eine Stunde lang im Backofen
erhitzt. Auf diese Art und Weise werden vorhandene Eier, Larven oder Puppen abgetötet.
Schränke und Schubladen sind gründlich zu reinigen. Ecken und Nischen an Decken
und Wänden sind nach Häutungsresten oder verpuppten Larven abzusuchen und ebenfalls zu
entfernen. Es ist ratsam, anfällige Lebensmittel in fest verschließbaren
Vorratsgefäßen aufzubewahren. |
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